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News

17.01.2007 

MarkenNews

OECD Studie zu Produktpiraterie: Weniger Umsätze mit Fälschungen
Vorsicht bei Zahlen zu Produktpiraterie - Nur zwei Prozent Plagiate weltweit

Der weltweite Handel mit Piraterieprodukten fällt nach einer aktuellen Studie der OECD wesentlich geringer aus, als bisher angenommen. „nur“ etwa 176 Milliarden USD würden insgesamt mit gefälschten Waren eingenommen, so eine bisher unveröffentlichte Studie, die von der Financial Times zitiert wird. Das entspricht etwa zwei Prozent des weltweiten Handelsaufkommens und ist weniger als ein Drittel der Summe, die bisher im Kampf gegen die Produktpiraten die Schlagzeilen beherrschte.

„Nach Schätzungen der Europäischen Kommission entfallen inzwischen 5 bis 9 Prozent des Welthandels auf gefälschte Produkte,“ argumentierte Bundesjustizministerin Zypries noch Mitte diesen Jahres in einer Rede . Das bisherige Zahlenmaterial ging meist auf eine Studie der Internationalen Handelskammer aus dem Jahr 1997 zurück, damals lagen die Schätzungen bei 500-600 Milliarden Euro.

Unklar ist derzeit, wie die neuen Zahlen berechnet wurden. Zu fragen ist zunächst, ob der Studie der Wert der gefälschten Waren zugrunde liegt. Gelegentlich taucht in Berichten zu Pirateriefunden das Wort Verkaufswert auf mit der Folge, dass plötzlich enorme Summen die gefühlte Gefahr dramatischer erscheinen lassen, als sie vielleicht ist. Der deutsche Zoll geht bei seinen Einfuhrkontrollen beispielsweise vom Wert der Fälschung und nicht von dem Wert des Originals aus, was dazu führt, dass Privatleute problemlos Pirateriewaren von ihren Urlaubsreisen mitbringen können.

Immer wieder setzt Deutschland das Thema auf die Agenda. So findet sich der Schutz geistigen Eigentums im Programm der aktuelle G8-Ratspräsidentschaft genausio wie im zwischenstaatlichen Dialog mit Hauptverletzer China. „In unserem aktuellen Zweijahresprogramm und für das nächste Treffen mit meinem chinesischen Kollegen Cao steht der Schutz geistigen Eigentums ganz oben auf der Tagesordnung“, so die Ministerin.

Abzuwarten bleibt, ob der Schutz geistigen Eigentums durch die Anstrengungen auf europäischer Ebene (wir berichteten) durchgesetzt werden kann oder ob die immer wieder betonte Professionalisierung, die auf das organisierte Verbrechen zurück geführt wird, ein Dauerproblem auslöst. Gerade bei Autoersatzteilen, Medikamenten oder Lebensmitteln weisen Hersteller immer wieder auf die realen Gefahren der Pirateriewaren hin. In der jüngeren Vergangenheit war immer öfter zu beobachten, dass die Händler gefälschter Waren auch legale Vertriebswege für sich nutzen konnten. Ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen die Piraterie wird ein WIPO-Treffen Ende Januar in Genf sein, bei dem sich zum dritten mal Experten aus aller Welt dem Thema widmen. Auch Interpol und die World Custom Organization sind mit von der Partie.

tos

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